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Dipl.-Psychologe Jürgen Kammerer
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Vita
 
Ich bin Diplom-Psychologe und besitze die staatliche Zulassung (Approbation) als Psychologischer Psychotherapeut (ausgestellt vom Regierungspräsidium Stuttgart).

Mein Arbeitsfeld ist die stationäre Rehabilitation und dort die Behandlung alkoholabhängiger Männer. In früheren Arbeitsbereichen habe ich sowohl Erwachsene mit psychischen und psychosomatischen Störungen als auch Kinder mit ADHS und anderen Störungen behandelt.

Darüber hinaus beschäftige ich mich sehr mit Erziehungsfragen und bin ausgebildeter Triple P und Teen-Triple P Trainer, biete auch Erziehungskurse in Mutter-Kind-Einrichtungen an.

Als jüngstes Interessengebiet habe ich mir den noch jungen Bereich der Internet- und Mediensucht erschlossen.
Bei diesem Thema neigen viele Menschen zunächst zu der Frage, ob es so etwas überhaupt gibt. Doch betrachtet man die Zeit, die zum Beispiel Heranwachsende mit Medien verbringen, so stellt man fest, dass viele genauso viel Zeit mit TV, Computer und anderen Medien verbringen wie mit der Schule. Untersuchungen zeigen, dass zwischen 3 und 13% der Spieler von Online-Rollenspielen eine Abhängigkeit entwickelt haben. Die meisten kommen also mir ihrem Medienkonsum zurecht, ein gewisser Teil entwickelt aber Probleme, die ähnlich sind zu Problemen, wenn eine Sucht zu einer Substanz vorliegt. Gamen macht Spaß, für die meisten ist es ein Vergnügen und Thema Onlinesuchtkein Problem. Es gibt ähnlich zu anderen Süchten z.B. Alkohol) auch hier keine scharfe Grenze, ab welcher Zeitdauer der Konsum letztlich schädlich wird. Es ist sinnvoll, auch hier vom Ausmaß der Folgeprobleme auszugehen, die der Mediengebrauch verursacht hat. Von einer Problematik kann ausgegangen werden, wenn zwei Punkte zutreffen:

- Das “Absetzen” (das nicht benutzen von Medien) führt zu unangenehmen körperlichen und/oder psychischen Empfindungen (z.B. Nervosität, Unruhe, Aggressivität, Gefühl etwas Wichtiges und Bedeutsames zu verpassen, Gefühl des ausgeschlossen seins),

- Der Mediengebrauch geht ungebremst weiter, obwohl bereits Folgeprobleme eingetreten sind (z.B. drohender Schulverweis, Lehrstellen- oder Arbeitsplatzverlust, Vereinsamung, körperliche Vernachlässigung, letztlich alles Folgen des hohen Zeitaufwands für Gaming).

Details über meine Vita entnehmen Sie bitte meinem Portrait in Xing »
 
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